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    Die Arbeitsabläufe im produzierenden Unternehmen serien.lighting sind nicht optimal. Durch das stete Wachstum des ehemaligen Schlosserbetriebes ist eine bauliche Struktur entstanden, die sich durch viele An- und Umbauten jeglicher Systematik entzieht. Die unruhige Bausubstanz lässt sich auch in der Anordnung der heutigen Funktionsabläufe im Inneren ablesen. Vergeblich wurden in der Vergangenheit Varianten der betrieblichen Prozesse in Testphasen auf Effektivität überprüft, was lediglich einen hohen Zeit- und Kostenaufwand mit sich brachte. Die Aufgabe war daher, eine bauliche wie auch funktionale Reorganisation zu vollziehen, die den derzeitigen Bedürfnissen, der zukünftigen Entwicklung und effizienten Arbeitsabläufen einen geordneten Rahmen bietet. Hierzu werden vorhandene Strukturen neu systematisiert und lineare Arbeitsabläufe parallel nebeneinander angeordnet. Diese analog zueinander arbeitenden Sektoren werden orthogonal durch ein Verkehrsband überlagert. Hieran gliedert sich ebenso ein Serviceband, das einen sozialen Knotenpunkt innerhalb des Betriebes bildet. Der Neubau im Südwesten des Grundstücks ordnet sich in das Prinzip der Parallelen ein und beherbergt den administrativen Teil des Unternehmens wie auch die Kreativabteilung für Ideen und Entwürfe. Schlicht und klar formuliert orientiert sich der Neubau zur Straße. In seiner Einfachheit präsentiert er selbstbewusst die neue Identität des Gesamtkomplexes, bildet das neue Entree.

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