Optimal funktionierende Prozesse waren das zentrale Anliegen bei der Planung des Frankfurter Logistikzentrums der europaweit agierenden Verleihfirma Partyrent. Gemeinsam mit Prozessentwicklern wurde ein Raumkonzept entwickelt, das den Betriebsabläufen gerecht wird.
Diese Analyse ergab fünf zu kombinierende Bereiche: Warenein— & —ausgang, Verarbeitung, Lager, Vertrieb & Administration sowie den Sozialbereich für Mitarbeiter. Um die Stufen effizient zu koppeln, wurde als Klammer ein reduzierter Körper gewählt. Die geometrische Einfachheit gibt dem komplexen Produktionsfluss einen ordnenden Rahmen, der diese Qualität auch nach Außen strahlt. Der Korpus erinnert an eine schwarze Lade, die die wertvollen, reinen Inhalte, das Tafel- und Veranstaltungssortiment von Partyrent, birgt. Das glänzend glatte Material der Hülle betont die Kompaktheit des Baukörpers. Aus diesem werden Sequenzen gelöst, sodass sich die Lade für spezifische Funktionen öffnet: die Ladezone für LKW, das Besucherportal, die Pausenterrasse der Mitarbeiter. Zwar ist dieses Logistikzentrum ein Maßanzug, optimiert auf die Nutzung Partyrent. Dennoch ist es so grundlegend entworfen, dass es mit wenigen Anpassungen jeder Logistiknutzung als Rahmen dienen kann.